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Papitzer Nacht der Pferde
  Nacht der Pferde

Erstmals fand am 1. Mai 2009 die „Papitzer Nacht der Pferde“ auf dem Wallishof statt. Die Veranstaltung, zu der rund 100 Gäste eingeladen waren, diente dazu, die im Jahre 2006 erbaute Reit- und Wohnanlage sowie den Fahrstall Niederlausitz in der Region bekannt zu machen. Einer der Höhepunkte des Abends waren der Auftritt der Friesen-Quadrille vom Wallishof mit Sandra Marass, Kerstin Koalick, Kathleen Torzewski und Wibke Anskat. Zu den weiteren Programmpunkten gehörten die von der zehnjährigen Charleen Kluger gerittene E-Dressur auf „Fritzi 103“ sowie die Voltegier-Übungen der achtjährigen Lea Goethe und Charleen Kluger auf dem Friesen-Hengst „Leo“. Zu den besonderen Erlebnissen der Sinne zählte die Darbietung „Tango und Walzer mit Pferden und Tänzern“. Ausgeführt von Sandra Marass und Kathleen Torzewski auf den Friesenpferden „Gerry“ und „Lex“ sowie Silke und
Jens Wolfram, Brandenburger Landesmeister im Gesellschaftstanz. (Foto: Eva Mahn)


 
Reitertag in Maust/Teichland
 

Lea Maust

Charlie Maust

Beim diesjährigen Reitertag in Maust/Teichland, der am 14. Juni 2009 stattfand, starteten vom Wallishof Papitz Charleen Kluger (rechtes Bild) in den Wettbewerben „Abteilungsreiten“, „Geschicklichkeitsreiten“ sowie im „E-Dressurwettbewerb“ auf dem Deutschen Reitpony „Fritzi 103" und Lea-Annabell Goethe (linkes Bild) auf dem Friesenhengst „Lieuwe fan’e Landsbuorren“ (genannt „Leo“) im Wettbewerb „Führzügelklasse“, wo sie mit anderen auf den 6. Platz gesetzt wurde. Trainiert werden Charleen und Lea, die zusammen auch ein Voltegier-Duo bilden, von Katharina Rudnik und Sandra Marass. Besonders an der E-Dressur mit „Fritzi 103“ und dem Blick auf höhere Wettbewerbsklassen wird in den kommenden Monaten weiter zielstrebig gearbeitet.


 
Kutschenausfahrt im Vorspreewald
  Nacht der Pferde

Im Anschluß an die „Papitzer Nacht der Pferde“ startete am 2. Mai 2009 nach einem zünftigen Reiterfrühstück die Kutschenausfahrt durch die Wälder und entlang der Felder von Papitz und  der näheren Umgebung. Zu dieser Veranstaltung im Vorspreewald waren besonders Mitglieder der Region Ost im DFZ – Deutsche Friesenpferde-Züchter im F.P.S. e.V. der Niederlande geladen. Darüber hinaus fanden sich Brandenburger Pferdefreunde ein, die mit dem Wallishof freundschaftlich verbunden sind. Insgesamt machten sich 12 Gespanne auf den Weg, die von Matthias Wolfram und seinem Friesen-Zweispänner (unser Bild) mit den Wallachen „Gerry“ und „Lex“ angeführt wurden (Galerie). Matthias Wolfram, der auch für die Strecke verantwortlich zeichnete, ist der Repräsentant des Fahrteams Papitz und hat bereits zahlreiche Turnier Prüfungen für sich entscheiden können. (Foto: Jürgen Heinrich)


 
Friesen-Quadrille vom Wallishof
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Höhepunkt beim ersten "Kutzeburger Mühlenfest" in Gallinchen war der Auftritt der Friesen-Quadrille vom Wallishof in Papitz. Die drei Wallache und ein Hengst sind für die Lausitz eine einmalige Attraktion. Geritten von Sandy Bretfeld, Kathleen Torzewski, Sandra Marass und Kerstin Koalick (von links nach rechts) boten die edlen Barock-Pferde ein fünfzehnminütiges, musikalisch temporeiches Programm. Die Quadrille der Friesenpferde, die von Matthias Wolfram trainiert wird, ist bereits zu mehreren Pferdesportveranstaltungen aufgetreten, so u.a. im Brandenburger Land- und Hauptgestüt in Neustadt/Dosse. Friesen gehören zu den ältesten Pferderassen in Europa. Durch ihren Körperbau und die temperamentvollen Bewegungen offenbaren sie eine besondere Begabung zur Hohen Schule, wovon sich die überaus zahlreichen Besucher auf dem wunderschönen Gelände des Reit- und Fahrverein Cottbus e.V. überzeugen konnten. -  Die Friesen-Quadrille vom Wallishof kann zu pferdesportlichen Veranstaltungen gebucht werden. Interessenten wenden sich telefonisch unter 0171-4330162 an Ullrich Wallenburg. Die Kosten für die Aufwendungen müssen vom jeweiligen Veranstalter übernommen werden (Galerie).

 

 
Warum hei
 

Der Bildhauer, Maler und Grafiker Steffen Mertens hat nunmehr seine Plastik mit dem Titel „Der Friese vom Wallishof – Oder: Warum heißt das Pferd, Pferd…“ vollendet. Die Arbeit hat 2008 vor der Bewegungshalle ihren Platz gefunden. Es ist ein aus Eichenholzbalken geformtes Standbild mit Rädern aus landwirtschaftlichem Eisenschrott sowie Edelstahlmähne und –schweif (Galerie).  Es verbildlicht auf einprägsame Weise das Reiten und Fahren, wie es auf dem Wallishof in Papitz zum Alltag gehört. Steffen Mertens ist auch als Maler und Grafiker national ein herausragender Vertreter bildkünstlerischen Schaffens. Vorgesehen ist es, die Arbeit im Laufe der Zeit von Efeuranken bewachsen zu lassen, um die Sinnlichkeit und den archaischen Charakter der Holzskulptur zu steigern.


 
Steckenpferde und eine Hommage
 

Aus Anlaß der „Papitzer Nacht der Pferde“ hat der 1943 geborene und in Cottbus sowie Klein Döbbern lebende Bildhauer Steffen Mertens, Schöpfer des Standbildes „Der Friese vom Wallishof…“, eine Reihe von Holzskulpturen geschaffen. Gedanklicher Hintergrund sind die Steckenpferde (Bild oben) der Kindheit im vorigen Jahrhundert. Künstlerisch markannt,  eröffnen sie Assoziationen von Vergangenheit und Gegenwart und schlagen so Brücken  zwischen der Kunst und der Lebenswelt von Mensch und Pferd. -  Eine besonders eigenwillige Werkgruppe aus Holz, Metall und textilen Elementen mit dem Titel „Ritter, Tod und
Teufel“ aus dem Jahre 2009 (Bild unten) ist eine Hommage á Albrecht Dürer (1471-1528), der dieses Thema in seinem großen Kupferstich von 1513 verbildlicht hat. Sowohl die Gruppe der insgesamt 7 Steckenpferde, als auch die schöpferische Deutung des Edlen (Ritter), des Vergänglichen (Tod) und des Verwerflichen (Teufel) repräsentieren zusammen mit dem Friesenbildnis die Kunst auf dem Wallishof (Galerie). -  Überdies gehört dazu das in Kupfer umgesetzte Signet der Reit- und Fahranlage, das von dem in Seidewinkel beheimateten bekannten Metallgestalter Manfred Vollmert stammt und seinen Platz an der Mehrzweckhalle gefunden hat, wo es Besucher des Hofes schon von weitem empfängt.

 

 
Sieg in Heckelsberg-Brunow
 
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Beim Pfingstfahrturnier 2008 in Heckelsberg-Brunow hat Matthias Wolfram mit den Friesen Wallachen „Titus“ und „Gerry“ den Dressur-Wettbewerb  gewonnen. Das Gespann vom Wallishof Papitz, das für den Reit- und Fahrverein Drebkau-Raakow e.V. startet, war auch beim Geländefahren (Foto) und der Geschicklichkeitsprüfung vertreten. Der Erfolg beim Turnier in Heckelsberg-Brunow, zu dem ein umfangreiches Starterfeld angetreten war, gehörte nicht zur ersten eingefahrenen Siegerschleife, die Matthias Wolfram mit seinem erfolgreichen Gespann erringen konnte.


 
Stallmeister
 

Der Stallmeister vom Wallishof Papitz, Sebastian Wallenburg, beim zweiten Frühstück mit dem Friesen-Wallach „Sipke“ (genannt „Titus“), einem Sohn des berühmten Stammbuch-Hengst „Teunis 332“.  Titus ist sowohl geritten, als auch gefahren auf zahlreichen Turnieren erfolgreich. Neben seiner Tätigkeit auf dem Wallishof ist Sebastian als Maler und Lackierer Hausmeister sowie Haushandwerker im StadtHospiz Cottbus.


 
Festumzug mit Friesen
  Festumzug

Mit dem Gespann der Friesenpferde „Gerry“ und „Lex“ vom Wallishof Papitz, gefahren von Matthias Wolfram und seinem Beifahrer Jens Käßner, wurde zum Festumzug aus Anlaß des100-jährigen Jubiläums des SV Papitz 09 der Landrat des Spree-Neiß-Kreises, Dieter Friese, der Bürgermeister von Kolkwitz, Fritz Handrow, und der Papitzer Ortsbürgermeister Reinhard Gardy, zusammen mit der Vorsitzenden des Sportvereins, Birgit Käppler, auf angemessene Weise, begleitet von den Reiterinnen Kerstin Koalick, auf dem Friesen-Wallach „Leo“ und Wiebke Anskat auf dem Friesen-Wallach „Titus“, bei strömendem Regen durch den Ort kutschiert. -  Mehr als 1000 Vereinsmitglieder und Gäste feierten vom 03. bis 05. Juli 2009 das Jubiläum mit einem umfangreichen Programm. Bei Preisschießen gewann Annette Wallenburg, die zusammen mit ihrem Ehemann den Wallishof betreibt, einen kapitalen Rehbock, der vom Papitzer Jäger Ulrich Schmoger in den Wäldern des Vorspreewaldes zur Strecke gebracht wird. Annette Wallenburg, die alle männlichen Mitbewerber hinter sich gelassen hatte, kündigte an, Papitzer und Freunde zu einem großen Rehbraten-Essen einzuladen.